Absturz im Sinai: Hitzeblitz zur Absturzzeit; seltsame Geräusche auf dem Stimmenrekorder

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Ein amerikanischer Satellit soll zum Zeitpunkt des Absturzes der Maschine in dem betreffenden Raum einen Wärmeblitz fixiert haben. Dies weise auf eine Explosion, so CBS News. In der Meldung wird betont, das Flugzeug hätte eine Wärmespur hinterlassen, wenn es durch eine Rakete abgeschossen worden wäre. Der Satellit hätte in dem Fall keinen Blitz fixiert. Diese Information wurde von offizieller amerikanischer Seite bisher nicht kommentiert.

TASS berichtet unterdessen, an der Unglücksstelle seien „konstruktionsfremde Elemente“ gefunden wurden. „Experten haben in der Zone der Katastrophe Elemente gefunden, die nicht zur Konstruktion des Flugzeuges gehören. Sie wurden zur Untersuchung geschickt“, wird eine Quelle in Kairo zitiert.

Erste Auswertungen des Stimmenrekorders haben ergeben, dass die Lage an Bord vier Minuten vor dem Verschwinden des Jets von den Radarschirmen völlig normal war. Es habe gewöhnlicher Funkkontakt mit dem Boden geherrscht, von Unregelmäßigkeiten sei nicht die Rede gewesen.

Kurz vor dem Abbruch der Verbindung habe es jedoch „für einen normalen Flugverlauf untypische Geräusche“ gegeben, die Piloten hätten jedoch kein Notsignal abgesetzt. „Nach den Aufzeichnungen zu schließen ist es ganz plötzlich zu einer Notfallsituation gekommen, die für die Crew überraschend kam“, so die Quelle weiter.

[sb/russland.RU]