65.000 Kiewer Soldaten im Donbass

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Seit der Nacht zum 10. August haben sich die Gefechte entlang der ostukrainischen Bürgerkriegsfront deutlich intensiviert. Beide Seiten haben sowohl großkalibrige Waffen als auch zusätzliche Truppen in Frontnähe konzentriert. Die im Rebellengebiet stationierte OSZE-Mission bestätigte Einschläge von Artilleriegeschossen aus Richtung Westen im Donezker Vorort Gorlowka.

Auch die Kiewer Regierungsseite warf den Aufständischen Artilleriebeschuss vor. Gemeldet wird auch, dass Orte und Straßenzüge, die seit Ende des Winters keinen Beschuss erlebt hatten, erneut Ziele ukrainischer Artillerie seien. Insgesamt belief sich die Zahl der Todesopfer in der Vorwoche auf mindestens zehn.

Waffenstillstand am Ende?

Die jüngsten Kämpfe stellen den gesamten Minsker Waffenstillstand infrage. Sie sind auch der Auslöser für den kurzfristig vereinbarten Besuch des ukrainischen Präsidenten Poroschenko in Berlin in der kommenden Woche, wo er mit der Bundeskanzlerin und dem französischen Präsidenten zusammentreffen wird. Nach UN-Angaben sind in dem Konflikt bislang rund 6.800 Menschen ums Leben gekommen.

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