Washington ist bereit, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, sagte am Dienstag US Assistant Secretary of State für europäische und eurasische Angelegenheiten A. Wess Mitchell in der Besprechung des US-Senatsausschuss für auswärtige Angelegenheiten.
„Wir wollen die notwendigen Schritte unternehmen, um Russland weiterhin für sein Verhalten zu bestrafen“, sagte Mitchell. „Ich denke, dass die Regierung ihre Position klar ausgedrückt hat. Wir sind bereit, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.“
Wie er erläuterte, haben die Sanktionen Russland bereits stark getroffen. Die Sanktionen hätten die russische Wirtschaft Dutzende Milliarden Dollar gekostet und Unternehmen hätten aufgrund der Sanktionen ein Viertel des operativen Einkommens verloren und seien gezwungen gewesen, Mitarbeiter zu entlassen.
Bei früherer Gelegenheit wurde berichtet, dass US-Finanzbeamte dem Senat über die Umsetzung des Sanktionsprogramms gegen Russland berichtet haben. Die Sanktionen sind ihrer Meinung nach effektiv und verursachen echten Schaden für die Betroffenen.
„Die Auswirkungen unserer Beschlüsse, am 6. April Sanktionen zu verhängen, haben sich sofort gezeigt. Es wird geschätzt, dass die Aktien der 27 reichsten Menschen in Russland an einem Tag um $ 16 Milliarden gefallen sind. Das war der tiefste Fall seit vier Jahren und hat den Rubel auf das niedrigste Niveau seit Ende 2016 fallen lassen“, berichtete der Assistent Minister Marshall Billingsley im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten.
Die stellvertretende Finanzministerin Sigal Mandelker sagte am Dienstag im Bankenausschuss, dass das Sanktionsprogramm für Russland „zu den aktivsten und effektivsten“ gehört. Die Verhängung von Sanktionen mache die Betroffenen laut Mandelker „radioaktiv“. Viele von ihnen seien jetzt „Parias“ in der internationalen Gemeinschaft, bemerkte Mandelker.
[hmw/russland.NEWS]
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