Die Abgeordnete Pramila Jayapal sprach nach einer geschlossenen Sitzung des Repräsentantenhauses zum anhaltenden Konflikt mit dem Iran mit Reportern und erklärte, dass den Gesetzgebern „keine zusätzlichen Informationen“ vorgelegt worden seien, die eine unmittelbare Bedrohung belegen würden, die militärische Maßnahmen rechtfertigen würde.
Jayapal kritisierte das Fehlen einer klaren langfristigen Strategie und stellte die Pläne für den Wiederaufbau und die regionale Stabilität in Frage. Sie betonte, dass gemäß der US-Verfassung der Kongress – und nicht allein der Präsident – die Befugnis habe, Krieg zu erklären.
Die Kongressabgeordnete warnte, dass ohne eine breitere Debatte und die Zustimmung der Gesetzgeber das Risiko weiterer US-Opfer steigen könnte. Ihre Äußerungen spiegeln die wachsende Skepsis im Kapitol hinsichtlich des Umfangs, der Ziele und der Rechtsgrundlage der Militäroperation wider.
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