Am Mittwoch trafen sich die Außen- und Verteidigungsminister der Nato. Als Ergebnis des Treffens kündigte Generalsekretär Stoltenberg an, dass der bisherige Kurs auch unter den Bedingungen der Pandemie beibehalten werde, sowohl in der Frage der Bewertung von Herausforderungen und Bedrohungen als auch in der Frage einer weiteren Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Das Bündnis werde seine Prioritäten nicht ändern, auch nicht in der Frage der Abschreckung Russlands.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kommentierte auf ihrer Facebook-Seite das Vorgehen der NATO, die sich weigert, den Kurs der Abschreckung Russlands selbst unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie zu überdenken. Die NATO erinnere sie an ein Spielzeugauto, das gegen eine Wand gefahren ist und von niemandem mehr gebraucht wird. „Die Räder drehen sich, die Batterie arbeitet, die Kinder sind in ein anderes Zimmer gegangen, aber das Auto brummt und gibt nicht auf“, so Sacharowa in ihrem Kommentar.
In einem am Montag veröffentlichten Artikel argumentiert der Journalist William Brod der New York Times, dass Russland hinter einer mehrjährigen Kampagne zur Diskreditierung des US-Gesundheitssystems stehe.
Sacharowa konnte dies so nicht stehen lassen und nannte auf ihrer Facebook-Seite diesen Artikel in der New York Times ein Beispiel für Falschmeldungen über die Coronavirus-Pandemie.
Sacharowa erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass US-Außenminister Michael Pompeo damit gedroht habe, alle diejenigen vor Gericht zu bringen, die an Falschmeldungen über die Pandemie beteiligt waren.
„Beginnen Sie bei der New York Times. Der Artikel Putins langer Krieg gegen die amerikanische Wissenschaft ist ein Meisterwerk“, schrieb sie am Dienstag auf ihrer Facebook-Seite und appellierte an Außenminister Pompeo.
[hrsg/russland.NEWS]

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