Präsident Putin hat den Entwurf eines Abkommens zwischen Russland und Südossetien über die doppelte Staatsbürgerschaft und ein vereinfachtes Verfahren für südossetische Bürger zur Erlangung der russischen Staatsbürgerschaft genehmigt.
„Den Vorschlag des russischen Außenministeriums, der mit den betroffenen föderalen Exekutivbehörden abgestimmt ist, ein Abkommen zwischen der Russischen Föderation und der Republik Südossetien über die Regelung der Fragen der doppelten Staatsbürgerschaft zu unterzeichnen, ist anzunehmen“, heißt es in dem Dokument. Der im Vorfeld mit der südossetischen Seite ausgearbeitete Abkommensentwurf sei genehmigt worden, das russische Außenministerium könne jedoch kleinere Änderungen vornehmen.
Das Abkommen besagt, dass die Bürger des einen Staates, also Russlands oder Südossetiens, das Recht haben, die Staatsbürgerschaft des anderen Staates zu erwerben, ohne auf die erste verzichten zu müssen. Gleichzeitig wird Russland südossetischen Staatsbürgern, die älter als 18 Jahre sind, das Recht auf ein vereinfachtes Verfahren zum Erwerb der Staatsbürgerschaft einräumen.
[hmw/russland.NEWS]

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