Im Föderationsrat ist man der Meinung, dass Kanzlerin Merkel noch drei weitere Jahre an der Macht sein werde, weshalb man sich auch nicht mit Prognosen beeilen müsse.
Der erste stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Föderationsrates, Wladimir Dschabarow, äußerte in einem Interview die Meinung, dass der Weggang von Angela Merkel aus dem Amt des Bundeskanzlers die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland nicht grundlegend verändern würde.
„Ich denke, dass die Beziehungen Russlands nicht durch spezifische Persönlichkeiten seitens der deutschen Führung bestimmt werden, sondern durch jene Traditionen und den Pragmatismus, der in unseren Beziehungen existiert. Und Deutschland ist unser verlässlicher Partner, man ist an Beziehungen zu uns interessiert“, sagte der Senator.
Seiner Meinung nach gibt es keine grundsätzlichen Gründe, die die Beziehungen zwischen Russland und der BRD dramatisch verändern könnten und es lohne sich nicht, irgendwelche Vorhersagen zu machen.
„Nun, zuerst, noch drei Jahre wird Frau Merkel an der Macht sein. Und noch ist es nicht bekannt, was in diesen drei Jahren geschehen wird. Zweitens ist sie seit 2005 Kanzlerin, das ist schon ein respektables Alter, und 16 Jahre sind eine sehr lange Zeit. Und außerdem geht sie nicht vollständig, sie bleibt Mitglied der Partei“, betonte er.
Dschabarow ist der Meinung, dass für Kanzlerin Merkels Entscheidung der Druck der Vereinigten Staaten und die Unzufriedenheit der Deutschen mit dem Problem der Migration ausschlaggebend waren.
Angela Merkel hat bestätigt, dass sie nicht mehr für das Amt des deutschen Kanzlers kandidieren wird. Ihre Amtszeit an der Spitze der deutschen Regierung wird 2021 auslaufen. Kurz davor war ihr Ranking auf einen neuen anti-Rekord gefallen.
[hmw/russland.NEWS]

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