Die Europäische Union (EU) diskutiert die Trennung von sieben russischen Banken, darunter VTB und Bank Rossiya, vom SWIFT-Nachrichtensystem, berichtet Bloomberg unter Berufung auf einen Vorschlagsentwurf.
Die Liste, die sich noch ändern kann, umfasst auch FC Otkritie, Novikombank, Promsvyazbank, Sovcombank und VEB.RF.
Gazprombank und Sberbank sind noch nicht in der Liste enthalten.
Seit 2014 hat Russland damit begonnen, ein System zur Übermittlung von Finanznachrichten zu schaffen, das als Analogon von SWIFT bezeichnet wird. Im Jahr 2020 überstieg der Anteil der über SPFS übertragenen Nachrichten 20 % des Inlandsverkehrs in SWIFT und verdoppelte sich im Laufe des Jahres fast. Nach Angaben der Zentralbank sind ihr inzwischen 331 Organisationen angeschlossen, darunter Banken aus Weißrussland, Armenien, Kirgisistan, Kasachstan, Tadschikistan und Kuba.
Alle Banken, die unter US-, EU- und UK-Sanktionen stehen, sind an das SPFS angeschlossen, wie aus den Informationen auf der Website der Zentralbank hervorgeht.
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