Der polnische Außenminister Radosław Sikorski kritisierte bei seiner Ankunft zum Rat für Auswärtige Angelegenheiten in Brüssel „unvorbereitete Treffen von Staatschefs“ und spielte damit offenbar auf die Gespräche zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska an. Sikorski betonte, dass Europa an allen Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland beteiligt sein müsse, und mahnte, dass auf Gipfeltreffen bereits ausgehandelte Vereinbarungen bestätigt werden sollten.
Er kritisierte auch Ungarn dafür, dass es sich gegen das 20. Sanktionspaket der EU gestellt und Fortschritte bei den Beitrittsgesprächen mit der Ukraine blockiert habe. Unterdessen äußerten Ungarn und die Slowakei Bedenken hinsichtlich der Energieversorgung im Zusammenhang mit dem Streit um die Druschba-Pipeline.
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