Die fast 200 Mitglieder zählende Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation Interpol wird Russland nicht ausschließen. Dies geht aus der Erklärung des Generalsekretariats hervor. Interpol drückt „tiefste Trauer und Anteilnahme“ im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine aus, hält aber gleichzeitig am Grundsatz der Neutralität fest. Die Regeln der Organisation sehen keine Strafmaßnahmen oder den Ausschluss eines Mitgliedslandes aus ihren Reihen vor. Unabhängig davon wird darauf hingewiesen, dass die Kommunikationskanäle zwischen den Ländern für den Informationsaustausch und die Suche nach Kriminellen offen bleiben sollten. Darauf beharren auch viele andere Staaten.
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