Der Staatssekretär und stellvertretende Außenminister Russlands Grigorij Karasin meldete, dass in den Jahren des staatlichen Programms zur Umsiedlung von Landsleuten etwa 800.000 Menschen nach Russland gezogen sind.
Die Wirksamkeit des staatlichen Programms sei vor allem auf die laufende Informationsarbeit, das Interesse der Landsleute und die antirussische Politik einer Reihe von Staaten zurückzuführen, sagte Karasin der Zeitung Iswestija und betonte, dass die Umsiedlung nach Russland weiter zunehme.
Das staatliche Programm zum „Einsammeln unserer Leute, wird zunehmend multidimensional. Es gibt Voraussetzungen für die Umsiedlung von Altgläubigen aus Lateinamerika. Altgläubige, die in den baltischen Staaten leben, zeigen Interesse an der Rückkehr nach Russland. Und auch Menschen aus den Republiken Zentralasiens.“
Der Staat bewerte dieses Programm sehr hoch, weil nach dem Zusammenbruch der UdSSR im Jahr 1991 für 25 Millionen Landsleute „das Heimatland plötzlich zum Ausland geworden ist“, so Karasin.
Die Zeitung erinnert daran, dass das staatliche Programm zur Unterstützung der freiwilligen Wiederansiedlung von im Ausland lebenden Landsleuten in Russland 2007 in 12 Pilotregionen begonnen hat. Jetzt beteiligen sich mehr als 60 Regionen der Russischen Föderation daran.
[hmw/russland.NEWS]

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