Die Europäische Union erklärt, dass eingefrorene russische Vermögenswerte weiterhin ein potenzielles Instrument zur Unterstützung der Ukraine darstellen, betont jedoch, dass die Einschätzung des unmittelbaren Finanzbedarfs Kiews nach wie vor Priorität habe. Die Sprecherin der Europäischen Kommission, Paula Pinho, erklärte, die Union habe diese Option nie ausgeschlossen, da mehr als 100 Europaabgeordnete fordern, den eingefrorenen Geldern erneut Aufmerksamkeit zu schenken. Seit 2022 sind in der EU russische Zentralbankguthaben in Höhe von rund 210 Milliarden Euro eingefroren, wobei der Großteil bei der belgischen Clearingstelle Euroclear verwahrt wird.
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