Eine Million weniger Drogenkonsumenten in Russland

Eine Million weniger Drogenkonsumenten in Russland

Die Zahl der Drogenkonsumenten in Russland ist zwischen 2013 und 2023 um eine Million Menschen zurückgegangen. Dies gab Professorin Tatjana Klimenko, Direktorin der Filiale des Serbski-Zentrums für Psychiatrie und Narkologie, bei der Vorstellung des Berichts des Internationalen Komitees für Drogenkontrolle bekannt. 

„Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der Drogenkonsumenten in Russland von 2,3 Millionen auf 1,3 Millionen Menschen zurückgegangen. Das sind die offiziellen Zahlen der staatlichen Statistik“,  erkärteKlimenko. 

Ihren Angaben zufolge ist die Gesamtdrogenabhängigkeitsrate zwischen 2012 und 2024 um das 1,4-Fache und die Primärdrogenabhängigkeitsrate um das 2,8-Fache zurückgegangen. Auch die Altersstruktur verändert sich: Der Anteil der Abhängigen in der Gruppe der 15- bis 19-Jährigen nimmt ab, während er in der Gruppe der 40- bis 59-Jährigen zunimmt. 

Die Expertin merkte an, dass es derzeit wichtig sei, das System der Rehabilitation – sowohl medizinisch als auch sozial – weiterzuentwickeln und eine Verbindung zwischen beiden Bereichen herzustellen. Ein Problem bleibt die Regulierung privater Rehabilitationszentren. Dabei sei die Suchtbehandlung im Land laut Professor Klimenko für alle zugänglich. 

 

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