Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban erklärte am 23. Februar vor dem Parlament, Ungarn werde „sich keiner Erpressung beugen“ und warf Brüssel und der Ukraine vor, sich in die bevorstehenden Wahlen im April einzumischen.
Die Warnung erfolgt vor dem Hintergrund eines Streits um die Ölpipeline Druzhba, die laut Ungarn und der Slowakei von der Ukraine aus politischen Gründen stillgelegt wurde. Orbán bezeichnete die Einstellung der Ölversorgung als „offene politische Erpressung“ und warnte, dass die EU-Kommission die Interessen Ungarns nicht verteidigt habe.
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