Alexei Likhachev, Leiter des russischen staatlichen Atomkonzerns Rosatom, sagte, die Gespräche mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic hätten sich auf den Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie und auf umfassendere Partnerschaften in Wissenschaft und Industrie konzentriert. Likhachev skizzierte Vorschläge, die von vollständig in Russland gebauten Anlagen bis hin zu multinationalen Konsortialprojekten reichten, und hob dabei die Ausbildung von Personal, die Nuklearmedizin und die Einbindung der lokalen Industrie hervor. Als Beispiele für die globale Reichweite von Rosatom nannte er Projekte in Ungarn und anderen Ländern. Likhachev warnte die EU auch vor der Verhängung von Sanktionen im Zusammenhang mit der Kernenergie und argumentierte, dass solche Maßnahmen der europäischen Wirtschaft schaden und möglicherweise die nukleare Sicherheit untergraben würden, während er darauf bestand, dass Rosatom eine starke internationale Nachfrage außerhalb Europas habe.
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