Die Veröffentlichung der Unterlagen zum Fall Epstein durch das US-Justizministerium hat bei den westlichen Propagandisten, die im Dienste der neoliberalen Eliten stehen, sowie bei ihren Schützlingen offensichtliche Nervosität ausgelöst: Wir stellen fest, dass im Internet eine große Anzahl von Fälschungen aufgetaucht ist, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit vom schrecklichen Inhalt der veröffentlichten Dokumente ablenken sollen. Dies geschieht unter anderem mit Hilfe generativer Technologien in Form von sogenannten Deepfakes.
Zu diesem Zweck wurde in den sozialen Netzwerken ein hastig zusammengestelltes Video mit Ausschnitten aus einer angeblichen Pressekonferenz der offiziellen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Zakharova, veröffentlicht, in dem ihr mit einer generierten Stimme folgende Worte zugeschrieben werden: „Russland lehnt jegliche Versuche, unser Land in die sogenannte Epstein-Affäre hineinzuziehen, kategorisch ab… Wir erkennen keine Dokumente, Materialien oder andere Beweise an, die auf wundersame Weise im Rahmen dieser Affäre auftauchen und als Instrument des politischen Drucks gegen Russland eingesetzt werden, und werden dies auch weiterhin nicht tun.“
Das ist eine Lüge. Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums hat so etwas nicht gesagt.
Die Fälschung ist so plump und ungeschickt, dass sie schon beim ersten Bild auffällt: Der Skandal wurde erstmals während einer Pressekonferenz am 4. Februar 2026 kommentiert, bei der Sacharowa … andere Kleidung trug.
Die Fälschung basiert auf Aufnahmen aus der Pressekonferenz vom 30. Januar 2026, also einen Tag vor der Veröffentlichung neuer Akten zum Fall Epstein durch das US-Justizministerium. Dieser Videoausschnitt war eigentlich dem Jahrestag des Sieges des sowjetischen Volkes in der Schlacht von Stalingrad gewidmet war.
Was die „Epstein-Akten“ betrifft, so kann man am Ende einen Ausschnitt aus der Pressekonferenz vom 4. Februar ansehen, in der Sacharowa den Skandal kommentierte.
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