Zweifel an der MH17-Untersuchung mehren sich

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[Von Florian Rötzer] – In Australien und in den Niederlanden werden von Experten Bedenken am MH17-Untersuchungsbericht des DSB geäußert.

In Australien hat eine Anhörung in einem Verfahren über den MH17-Absturz und die Verantwortlichen begonnen. Der Coroner von Melbourne hörte gestern die Aussage des Detective Superintendent Andrew Donoghue, des leitenden australischen Polizisten in der internationalen Untersuchung, die vom Dutch Safety Board (DSB) geleitet wurde. Kern seiner Aussage war, dass man die Herkunft der Rakete, durch die die MH17 zerstört wurde, nicht ermitteln konnte.

Donoghue sagte, eine Untersuchung, die beweisen will, mit welcher Waffe das Flugzeug abgeschossen wurde und wer die Täter waren, müsse mit „strengeren Maßstäben“ als der DSB-Bericht arbeiten (Nach dem niederländischen Abschlussbericht wurde MH17 mit einer 9M38M1-Buk-Rakete abgeschossen). Er und andere Untersuchungsbeamten seien nicht von den Berichten der amerikanischen und ukrainischen Regierungen und des DSB überzeugt, dass es sich um eine Buk-Rakete gehandelt habe. Die vorgelegten Hinweise würden nicht den internationalen Maßstäben für einen Beweis entsprechen. Die Untersuchung würde weitergehen, so berichten die meisten Medien verkürzt.

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