Wirtschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon als Neustart für die Beziehungen zu Russland

EU - Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft
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„Sehr spät, aber hoffentlich nicht zu spät kommt der Vorschlag, die Eurasische und Europäische Union unter ein Dach zu bringen. Die Idee eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes von Lissabon bis Wladiwostok ist vernünftig und überzeugend“, so Wolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Vorstoßes von Kanzlerin Angela Merkel auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos. Gehrcke weiter:

„Ein gemeinsamer Handels- und Wirtschaftsraum muss auch ein Raum gemeinsamer Sicherheit sein. An der Grundidee der LINKEN, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit unter ein politisches Dach zu bringen, muss jetzt gearbeitet werden. Ein solches Dach könnte die OSZE sein. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn der Ukraine-Konflikt nicht weiter militärisch zugespitzt wird und die Sanktionen gegen Russland sofort aufgehoben werden.

Politik hat auch viel mit symbolischen Handlungen zu tun. Noch ist es nicht zu spät, den russischen Präsidenten Putin zu den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich der Befreiung nach Auschwitz einzuladen. Eine solche Entscheidung, die Deutschland zusammen mit Polen und Frankreich unterbreiten könnte, würde mehr als tausend Worte für einen Neuanfang europäischer Entspannungspolitik stehen.“

Pressemitteilung linksfraktion.de