Wie ich zu meinem Lada Niva kam (1)

Foto: Wikimedia Commons/Andshel CC BY-SA 4.0Foto: Wikimedia Commons/Andshel CC BY-SA 4.0
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[Von Philipp Rowe/Ostexperte.de] – Vor dem Hintergrund der drastischen Rubelabwertung zur Jahreswende 2014/15 habe ich mich gefragt, welche russischen Waren man denn bei diesem tiefen Rubelkurs einmalig günstig kaufen könnte. Es gibt nicht sehr viele Güter aus russischer Produktion, die international bekannt und konkurrenzfähig sind – jedenfalls nicht aus dem zivilen Bereich. Mir ist nur eines eingefallen, nämlich der legendäre Geländewagen Lada Niva.

Der Lada Niva wird seit den 70er Jahren vom russischen Autogiganten AvtoVas in Togliatti an der Wolga produziert. Er ist wegen seiner hervorragenden Geländegängigkeit, seiner einfachen und robusten Bauweise und nicht zuletzt wegen seines relativ günstigen Preises vor allem in Gegenden mit extremen Klima, anspruchsvollem Gelände und geringer Kaufkraft gefragt und beliebt.

Den Lada Niva hatte ich schon lange als gutes Gelände- und Rallye-Sportauto wahrgenommen und auch schon öfter mit dem Gedanken gespielt, mir einen zu kaufen. Was mich bisher davon abhielt, war seine geringe Größe. Der russische Dreitürer mit wenig bis gar keinem Platz auf der Rückbank und einem so kleinen kleinem Kofferraum, dass schon das Abholen der Tante mit Koffern vom Flughafen zum Problem werden konnte, kam für mich nicht in Frage.

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