Wie es um die russische Außenwirtschaft steht

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[Von Klaus Dormann/0stexperte.de] Die russische Außenwirtschaft ist aktuell von dem deutlichen Ölpreiseinbruch und gegenseitigen Sanktionen geprägt. Die Erlöse durch den Öl- und Gas-Export sind stark zurückgegangen, obwohl deutlich mehr gefördert wurde. Bei der Handels- und Leistungsbilanz gibt es weiter einen deutlichen Überschuss. Die Weltbank lobt, wie Russland auf die „externen Schocks“ reagiert habe, fordert aber erneut, dass die Investitionsbedingungen verbessert werden müssten. 

2015 brach der Urals-Ölpreis um fast die Hälfte auf 51,2 Dollar je Barrel ein. Der Rubel wertete gegenüber dem US-Dollar um rund 37 Prozent ab. Der Westen verhängte gegenüber Russland Sanktionen, die Russland seinerseits mit Importverboten für Nahrungsmittel beantwortete. Die Folgen zeigen sich deutlich in der Entwicklung der Handels- und Leistungsbilanz. Ergebnisse für 2015 veröffentlichte die russische Zentralbank Ende März.

Öl- und Gasexporterlöse trotz Mengensteigerung rund 38 Prozent niedriger

Die Erlöse der von der Zentralbank ausgewiesenen Ausfuhren der russischen Öl- und Gaswirtschaft sanken deutlich:
Die wichtigsten Devisenquellen Russlands, die Ausfuhren von Erdöl (89,6 Mrd. $) und Mineralölprodukten (67,5 Mrd. $), fielen preisbedingt um jeweils rund 42 Prozent.

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