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08-07-2006 Russland und die Vogelgrippe
Georgen rüstet sich zur Abwehr der Vogelgrippe
In Georgien werden in der zweiten Augusthälfte umfassende Vorbeugungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus eingeleitet. Das teilte der Chef des Departements für gesellschaftliche Gesundheit des nationalen Ministeriums für Arbeit, Gesundheitswesen und Sozialschutz, Lewan Baramidse, am Freitag im Gespräch mit der Agentur Novosti Grusia mit.

Ihm zufolge besteht die Gefahr der Verbreitung des Virus auf georgischem Territorium. "Allerdings kann noch nichts genau behauptet werden", so der Beamte.

"Für jeden Fall ist geplant, die medizinischen Einrichtungen mit der notwendigen Technik auszustatten. Wir organisieren für die Ärzte und die anderen Angehörigen des medizinischen Personals ein spezielles Training", sagte Baramidse.

Darüber hinaus ist vorgesehen, die Veterinärkontrolle an den Grenzen Georgiens zu verschärfen und eine neue Lieferung des Präparates Tamiflue zu kaufen. Laut Baramidse gilt es, die Bevölkerung über die drohende Ausbreitung des Virus und über notwendige Sicherheitsmaßnahmen rechtzeitig zu informieren.

Der in diesem Frühjahr gebildete Krisenstab für die Verhütung und Bekämpfung des Virus H5N1 auf georgischem Territorium "ist noch nicht aktiv genug", sagte der Chef des Departements. Nach seinen Angaben treffen die Mitglieder des Stabes alle zwei Wochen zusammen.

Von den vom Stab gebilligten Vorbeugungsmaßnahmen bleibt das Jagdverbot auf Zugvögel weiterhin in Kraft. Für Verstöße gegen das Verbot wird eine Geldstrafe von bis zu 200 Lari (rund 111 US-Dollar) und bei einer wiederholten Rechtsverletzung von 300 Lari (rund 167 US-Dollar) verhängt. Die betreffende Jagdwaffe wird eingezogen. [ RIA Novosti ]