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21-03-2006 Russland und die Vogelgrippe
Russlands Chefepidemiologe fordert strengste Hygiene in den Städten
Der russische Chefepidemiologe, Gennadi Onischtschenko, ist der Meinung, dass es notwendig ist, in den Städten für strengste Hygiene zu sorgen. "Vor allem gilt dies, wenn der Schnee aufgetaut ist. Dann werden unsaubere Vögel die Städte verlassen", erklärte Onischtschenko am Dienstag vor der Presse. Damit nahm er zugleich Stellung zu einer Mitteilung, dass in Moskau Fälle von Vogelsterben aufgetreten seien.

Onischtschenko verzichtet auf einen Kommentar zu den möglichen Ursachen für das Vogelsterben und beschränkte sich auf den Hinweis, das sei Angelegenheit der Veterinärdienste.

Er hob hervor, dass vor allem Krähen und Saatkrähen in den Städten beobachtet werden, weil sie für Krankheiten besonders anfällig sind.

Er habe die Führung der Staatsduma am Dienstag über Maßnahmen informiert, die für die Vorbeugung der Vogelgrippe ergriffen werden. "Es wurde ein Stab gegründet, mit der Impfung von Hausgeflügel begonnen und notwendige Entscheidungen bezüglich der Jagd getroffen", teilte Onischtschenko mit. (RIA)