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13-03-2006 Russland und die Vogelgrippe
Weiteres Vogelsterben in Südrussland - Impfaktion läuft an
In der Geflügelfarm Tiflis in der südrussischen Region Krasnodar sind binnen der letzten 24 Stunden 21 829 Hühner verendet, wurde RIA Novosti in der Regionalverwaltung des Zivilschutzes mitgeteilt. Nach vorläufigen Angaben sind sie der Newcastle-Krankheit erlegen. Die definitiven Ergebnisse der Laboruntersuchungen werden erst im Laufe des Montags erwartet.

Die Farm hatte insgesamt einen Geflügelbestand von 300 000 Tieren, von denen inzwischen 285 704 verendet sind. Am 3. März, so hieß es beim staatlichen Verbraucherschutz, hatte sich die Diagnose Vogelgrippe bestätigt. "Für uns ist die Hauptsache, dass keine Menschen erkrankt sind. Sicherheitsmaßnahmen sind eingeleitet worden." Leute, die an Grippe erkrankten und Kontakte zu Federvieh hatten, werden auf eine Infektion mit dem Virus H5N1 hin untersucht.

Die Veterinärmediziner der Region Krasnodar haben inzwischen 2,7 Millionen Dosen Impfstoff gegen die Vogelgrippe bekommen.

In den Regionen Dagestan, Stawropol, Kabardino-Balkarien, Astrachan, Adygien und Kalmückien sind laut Zivilschutz in den letzten 24 Stunden keine weiteren Fälle von Vogelgrippe aufgetreten. In den genannten Regionen ist inzwischen ebenfalls Impfstoff angeliefert worden bzw. ist auf dem Weg. Die Impfaktion beginnt am Montag; in Kabardino-Balkarien und Astrachan wird sie unmittelbar nach Eintreffen der Impfstoffe beginnen. (RIA)