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09-03-2006 Russland und die Vogelgrippe
Keine Panik wegen Vogelgrippe in der Region Krasnodar
Die Vogelgrippe ist in der Geflügelfarm Tbilisskaja in der Region Krasnodar (Südrussland) bereits Ende vorige Woche bestätigt worden, doch es gibt keine Anzeichen von Panik unter der Bevölkerung, teilte die Verwaltung für Verbraucherschutz des Gebiets Rostow der RIA Novosti mit. In den Privatwirtschaften wird das Geflügel entsprechend den Empfehlungen der Veterinärbehörden gehalten und nur bei Bedarf geschlachtet. Auf den Bauernmärkten geht der Verkauf von Hausgeflügel und Hühnereiern nach der Veterinärkontrolle weiter.

"Für uns ist das Wichtigste, dass es bei den Menschen keine Erkrankungen an Vogelgrippe gibt. Entsprechende vorbeugende Maßnahmen werden getroffen. Alle Personen, die an Grippe erkranken, werden auf das H5N1-Virus unbedingt getestet", teilte ein Sprecher der Verwaltung für Verbraucherschutz der RIA Novosti mit.

Der stellvertretende Leiter der Veterinärverwaltung der Region Krasnodar, Alexander Skorikow, informierte darüber, dass in der Region ein Stab gegründet wurde, dem der Vize-Gouverneur der Region vorsteht. Der Stab habe die Lage unter Kontrolle.

Heute erhalte die Region 2,7 Millionen Dosen Impfstoff gegen Vogelgrippe, die im Werk für Biopräparate Pokrowski erzeugt wurden. Bereits am Sonntag werde mit der Impfung des Geflügels in Privatgehöften begonnen. Die zweite Lieferung mit 4,3 Millionen Dosen Impfstoff soll am 17. März kommen.

Wie Skorikow berichtete, sind außerdem 1,5 Millionen Vögel in Privatwirtschaften bereits gegen New-Castle-Krankheit geimpft worden.

"Das ganze Geflügel aus Privatwirtschaften wird in der Region kostenlos geimpft. Der Impfstoff ist aus dem Staatshaushalt bezahlt worden", sagte Skorikow. (RIA)