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27-02-2006 Russland und die Vogelgrippe
In Russland weitet sich die Vogelgrippe aus
In der Geflügelfabrik "Tbilisskaja" in der Staniza Lawlinskaja, Region Krasnodar, sind in den letzten 24 Stunden über 39 000 Hühner verendet. Wie der RIA Novosti am Montag im Südlichen regionalen Zentrum des russischen Zivilschutzministeriums mitgeteilt wurde, betrug die Gesamtzahl der verendeten Hühner 83 000.

"Nach Analysen im Veterinärlaboratorium in Krasnodar wurde die voraussichtliche Diagnose festgestellt: Newcastle-Erkrankung (Virus der Pseudopest)", sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Bislang wurden 20 000 von 83 000 verendeten Hühnern verbrannt.

Für eine endgültige Diagnose wurden Gewebsproben an das Forschungsinstitut in der Stadt Wladimir gesandt.

Im Pressedienst erinnerte man daran, dass die ersten Fälle von Hühnersterben in der Geflügelfabrik in der Staniza Lawlinskaja, 124 Kilometer von Krasnodar, vom 20. bis zum 23. Februar auftraten. In dieser Zeit verendeten 24 000 der insgesamt 300 000 Hühner.

Neuer Vogelgrippe-Virus in Südrussland?

In der südrussischen Teilrepublik Adygien sind erste Vogelgrippe-Fälle gemeldet worden, erfuhr RIA Novosti aus der regionalen Zivilschutzbehörde.

"Am 23. Februar sind in einem privaten Haushalt sieben Hühner verendet", hieß es.

Bei einer Laboruntersuchung wurde das Virus H5 (Vogelgrippe) bestätigt. Das Virus wies aber keine N1-Komponente auf.

Um die genaue Diagnose zu ermitteln, wurden die Proben in das Zentrale Labor in Moskau geschickt. Der restliche Bestand an Hühnern in dem Privathof wurde vernichtet, das Anwesen wurde desinfiziert. [ RIA / russland.RU – die Internet - Zeitung ]