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11-11-2004 USA - Wahl
Bleibt die Russlandpolitik des Präsidenten Bush unverändert?
Die stellvertretende US-Außenministerin für die Länder Eurasiens, Elizabeth Johnes, erwartet keine Änderungen in der US-Politik gegenüber Russland in der zweiten Amtszeit des Präsidenten George Bush.

Das teilte der Informationsdienst des US-Außenministeriums am Mittwoch mit, der das Stenogramm eines Gesprächs Johnes' mit Journalisten verbreitete, das am Vortage in der Botschaft der USA in Tallinn im Zuge des Estland-Besuches der stellvertretenden US-Außenministerin stattgefunden hatte.

"Ich glaube nicht, dass sich die Politik ändern wird", sagte sie und fügte hinzu, dass "Washington im Dialog mit der russischen Seite ständig auf die Bedeutung verweist, die wir dem konstruktiven Zusammenwirken zu allen für uns wichtigen Fragen beimessen."

"Für uns ist es zum Beispiel sehr wichtig, dass wir auf dem Gebiet der Terrorbekämpfung konstruktiv zusammenwirken. Das ist nach Beslan für Russland besonders wichtig", sagte Johnes.

Die stellvertretende US-Außenministerin betonte auch die große Notwendigkeit für beide Länder, gemeinsam an einem "breiten Kreis von Fragen zu arbeiten, die eingefrorene Konflikte betreffen", und teilte mit, dass "es für Russland wichtig ist, bei der Lösung solcher Probleme wie Südossetien, Abchasien, Transnistrien und Berg-Karabach konstruktiv zusammenzuwirken".

Dabei hob Johnes hervor, dass "die Fragen, die Tschetschenien, Pressefreiheit, Vorrang des Gesetzes und der Demokratie betreffen", ein Teil des Dialogs zwischen den USA und Russland sein müssen.

"Wir beharren darauf, dass jede dieser Fragen möglichst oft mit unseren russischen Partnern erörtert wird", unterstrich die stellvertretende US-Außenministerin. (RIA)