Sanktionspolitik: Widerstand wächst

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In Deutschland wächst das Unbehagen an den Folgen des Ukraine-Konflikts und der damit verbundenen westlichen Sanktionspolitik. So gingen die deutschen Lieferungen in die Ukraine 2014 um 33 Prozent zurück. Insgesamt, so der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft heute in einer Presseerklärung, bezog das von einem Bürgerkrieg geplagte Land aus der Bundesrepublik nur noch Waren im Wert von 3,6 Mrd Euro.

Der Wert deutscher Lieferungen nach Russland sank 2014 auf 29,3 Mrd Euro — 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Gelitten haben gemäß aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes auch die deutschen Exporte in die Nachbarländer Kasachstan (minus 20 Prozent) und Belarus (minus 21 Prozent).

Der Ostausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes betonte die Bedeutung des Dialogs: “Das Minsker Abkommen muss durch regelmäßige Gesprächsformate zwischen der Ukraine, Russland und der EU begleitet werden, in denen auch die zukünftige wirtschaftliche Zusammenarbeit geklärt wird.”

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