“Sanktionen teuer, nicht zielführend”

Alexis Tsipras Foto Blömke/Kosinsky/Tschöpe CC BY-SA 3.0Alexis Tsipras Foto Blömke/Kosinsky/Tschöpe CC BY-SA 3.0
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Am Vorabend seines Eintreffens in der russischen Hauptstadt hat der griechische Premierminister Alexis Tsipras die EU-Sanktionen gegen Russland als „teuer und nicht zielführend“ bezeichnet.

In einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur TASS nahm Tsipras außerdem Stellung zu den griechisch-russischen Beziehungen, zu einer neuen europäischen Sicherheitsarchitektur und dem 70-jährigen Jubiläum der deutschen Kapitulation.

Die wichtigsten Aussagen des griechischen Premiers:
„Dieser Besuch bietet die Möglichkeit eines Neustarts, eines neuen Impulses in den russisch-griechischen Beziehungen. Die haben sehr tiefe Wurzeln in der Geschichte, mussten aber in den vergangenen Jahren, um es so zu sagen, eine Frostphase durchlaufen. Jetzt beginnt ein Frühling, doch ist das eine Entwicklung, die der Unterstützung bedarf. Es um einige wichtige Bereiche.

Wir befinden uns in einer besonders angespannten geopolitischen Situation mit Herausforderungen, die uns gemeinsam betreffen, und wir müssen sehen, wie man ihnen gemeinsam begegnen kann. Es geht darum, wie unsere Völker und Länder in verschiedener Hinsicht zusammenarbeiten können – Wirtschaft, Energie, Handel, Landwirtschaft. Wo können wir einander helfen bzw., was noch wichtiger ist, wie kann unsere Zusammenarbeit konstruktiv wirken? Dabei denke ich daran, dass Griechenland als EU-Mitglied ein Bindeglied, eine Brücke zwischen dem Westen und Russland sein kann.“

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