Russland nimmt Unterwasserkabel zur Krim in Betrieb

Geplanter Verlauf der Kertsch-Brücke. Karte Nzeemin. Lizenz CC BY-SA 4.0Geplanter Verlauf der Kertsch-Brücke. Karte Nzeemin. Lizenz CC BY-SA 4.0
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[Peter Mühlbauer] Polen will zweite Ostseepipeline verhindern

Am 22. November verübten Unbekannte Sprengstoffanschläge auf vier Strommasten zwischen der Ukraine und der Krim. Anschließend blockierten ukrainische Rechtsextreme und mit ihnen verbündete moslemische Krimtataren Reparaturarbeiten des Energieversorgers Ukrenergo. Das führte dazu, dass die Halbinsel, die sich im Frühjahr 2014 von der Ukraine abspaltete und in die Russische Föderation aufgenommen wurde, teilweise ohne Strom war.

In der Vergangenheit produzierte die Krim nur etwa 30 Prozent ihres Strombedarfs selbst. Der Rest kam aus der Ukraine, der das Gebiet in den 1950er Jahren vom Ukrainer Nikita Chruschtschow zugeschlagen worden war. Nach der Sprengung der Strommasten wurde deshalb der Notstand ausgerufen. In größeren Städten gab es nur stundenweise Strom, weshalb sich die Menschen mit Kerzen behelfen mussten. Wasserleitungen froren durch den Ausfall von Elektro- und von Elektronik abhängigen Gasheizungen jedoch nicht ein, weil es auch am Schwarzen Meer für die Jahreszeit noch sehr warm ist.

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