Russische Konjunktur: EU-Kommission viel skeptischer als Regierung

Rubel
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[Von Klaus Dormann/Ostexperte.de] – Nach der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds hat Anfang Mai auch die EU-Kommission eine neue Konjunkturprognose für Russland vorgelegt. Sie fällt ähnlich skeptisch aus wie die Erwartungen von Weltbank und IWF. Auch ein Vergleich mit aktuellen Umfragen bei Banken-Analysten zeigt, dass die russische Regierung die Konjunkturentwicklung deutlich optimistischer als fast alle anderen Beobachter einschätzt.

Im Jahresdurchschnitt 2016 wird von allen Beobachtern weiterhin ein erneuter Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion erwartet. In vier Umfragen bei Bank-Analysten (Economist, Bloomberg, Reuters, Focus Economics) wird in diesem Jahr im Durchschnitt übereinstimmend mit einer Abnahme um 1,3 Prozent gerechnet.

Erst 2017 erwarten fast alle Beobachter wieder Wachstum, das aber nach Meinung der meisten Experten schwach bleiben dürfte und den Rückgang im laufenden Jahr nicht einmal völlig ausgleichen kann. Die durchschnittlichen Wachstumserwartungen der Bank-Analysten für das nächste Jahr liegen zwischen +1,1 Prozent und +1,3 Prozent.

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