russland.RU berichtet in Wort und Bild aus Russland und über Russland. Ungebunden, unabhängig und überparteilich. Ohne Vorurteile und Stereotypen versucht russland.RU Hintergründe und Informationen zu liefern um Russland, die Russen und das Leben in Russland verständlicher zu machen. Da wo die großen Verlage und Medienanstalten aufhören fängt russland.RU an.



17-11-2006 Internes
russland.RU wird 7 Jahre alt
Vor sieben Jahren erblickte russland.RU in der süd-westlich von Moskau gelegenen kleinen Künstler- und Weltraumstadt Tarusa das Licht der Welt – nach zweijähriger Schwangerschaft und langwieriger Suche nach Partnern.

Am 12. November 1999 wurde das Konzept einer deutschsprachigen russischen Internet-Zeitung der "Moskauer Deutschen Zeitung" vorgestellt, um sie als Partner für diese Idee zu gewinnen. Noch heute ähnelt das damals entwickelte Design dem jetztigen Erscheinungsbild von russland.RU

Unter dem Namen das-moskauer-stadtjournal.de stellte das Team Okasoft parallel dazu die ersten Nullnummern auf dem kleinen Tarusa-Server ins weltweite Netz.

Bereits im Januar 2000 zog die Internet-Zeitung auf den deutschen Server unseres damaligen Nachrichtenlieferanten "rufo" um und wechselte anschlieβend mehrfach den Namen - von "rufo-service", „rufo-online.de“ über „moskau.ru“ zu „russland.RU“

russland.RU im Wandel der Namen und der Logos













Bedingt durch mehrfache Modernisierungen des Servers in Tarusa galt die ‚Urzeitung’ lange als verschollen. Erst im Sommer 2006 entdeckten wir durch einen glücklichen Zufall, dass die alte Festplatte des ersten Servers, in einem Regal mit alten Computerteilen schlummernd, überlebt hatte. Die Daten auf der Festplatte konnten teilweise reanimiert werden und so veröffentlichen wir diese Woche jeden Tag eine alte Nachricht aus den Anfängen von russland.RU erneut.

Eines der Hauptthemen im November 1999 bestand darin, welche Computer-Probleme (Y2K) durch die Jahrtausendumstellung entstehen könnten.

Am 12. November 1999 berichteten wir:


Ein Dossier des Bundesnachrichtendienstes bezeichnet Russland als nicht Y2K-sicher


In Europa gilt Russland als Sorgenkind: Bei 60 Prozent aller behördlichen Netzwerke müsse die Software erneuert werden, stellen die BND-Autoren fest. Die Weltbank gab bislang einen Anti-Crash-Kredit in Höhe von 100 000 Dollar, nötig wären aber schätzungsweise bis zu drei Milliarden.
mehr...



Am 14. November 1999 berichteten wir:


USA warnen ihre Bürger vor Reisen nach Russland


Die USA, Großbritannien und Kanada haben Reisende vor möglichen Schwierigkeiten gewarnt, die durch das Jahr-2000-Problem Osteuropas verursacht werden könnten.
mehr...



Am 15. November 1999 berichteten wir:


Russlands Hauptstadt verschärft Einwanderungskontrollen


In Moskau wird ein einheitliches System der Einwanderungskontrolle eingeführt, nach dem alle in der Stadt ankommenden Personen registriert werden. Das sagte der Leiter der Moskauer Ein- und Auswanderungsbehörde, Sergej Smidowitsch, heute auf einer Pressekonferenz.
mehr...



Am 16. November 1999 berichteten wir:


Atomwaffen: Vorkehrungen gegen Fehlalarm


Damit aus dem Millenium-Bug kein Jahrtausend-Krieg wird, wollen die USA und Russland ein gemeinsames Frühwarnzentrum einrichten. Die USA und Russland haben Maßnahmen ergriffen, damit Computerprobleme zum Jahreswechsel nicht versehentlich einen Atomkrieg auslösen.
mehr...



Die wichtigste Meldung des November 1999 zum Abschluss unserer Geburtstagswoche:


Russland hat Y2K-Probleme gelöst


Und die beste Nachricht seit langem, Rußland hat seine Y2K-Probleme gelöst. Russischer Vize-Premier erklärt Rußland per Deklaration "Y2K-fähig". So einfach geht’s.