Rechtsextreme in der Ukraine bilden eigenen Generalstab für eine militärische Lösung

Semen Sementschenko auf einer Pressekonferenz am 18.02.15 screenshot

Die ukrainischen Freiwilligen-Bataillone und der Rechte Sektor haben einen eigenen Generalstab gegründet, um in der Ukraine für eine „militärische Lösung“ zu sorgen. Der offizielle Generalstab in Kiew habe versagt. Die OSZE warnt vor Ausbrüchen von „unkontrollierter Gewalt“. Im Westen sind die Umtriebe der paramilitärischen Rechtsextremen bisher unbeachtet geblieben.

Der Kommandeur des Freiwilligen-Bataillons Donbass, Semen Semenchenko, hat am Mittwoch die Schaffung einer zentralen Stelle zur Koordinierung aller Freiwilligen-Verbände angekündigt. Er sei zur „objektiven Erkenntnis“ gekommen, dass der Generalstab nicht imstande sei, die Freiwilligen-Verbände im Kampf gegen die Rebellen zu koordinieren.

Der ukrainische TV-Sender Channel 9 übertrug die Ankündigung Semenchenkos. Der Milizen-Kommandeur sagt, dass es für den aktuellen Konflikt in der Ukraine „nur eine militärische Lösung“ geben könne. Eine andere Lösung komme nicht in Betracht.

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