Real Game of Thrones: Habemus Donald

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[Mathias Bröckers]  Statt einer salbungsvollen Sonntagspredigt liefert der neue Imperator bei seinem Antritt ein finsteres „F*ck You“ an die alte Herrschaft.

Wie es sich im exzeptionalistischen Königreich gehört wurde die Krönung von König Donald mit exzeptionellen Feierlichkeiten begangen. Fast eine Million Menschen waren in die Hauptstadt gekommen, darunter auch sehr viele Demonstranten, die gegen den neuen König protestierten. Das Real Game of Thrones ist mit der Thronbesteigung ja nicht beendet, es geht nur in eine neue Runde.

Seine Antrittsrede klang denn auch weniger wie eine salbungsvolle Sonntagspredigt, sondern eher wie ein finsteres „F*ck You“ an die alte Herrschaft. Dabei klang Donald zufällig ganz ähnlich wie der Böse aus dem allseits beliebten Lichtspiel „Batman“.

Das Interview mit dem neuen Imperator, das ein bekannter Herold aus dem Merkelland geführt und das Königin Angela und ihre Kriegsministerin so erzürnt hatte, schlug unterdessen auch in anderen Ländern hohe Wellen.

Weil Donald das alte Verteidigungsbündnis NATO als „obsolet“ bezeichnet hatte, machten sich Militärs und Kommissköpfe überall Sorgen um ihr Budget; noch mehr aber schockte er mit seiner Antwort auf die Frage, wem er denn mehr traue, der Königin des Merkellands oder Wladimir, dem Herrscher des Ostreichs, den man nur „Putin“ nannte.

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