Reaktionen auf die Ermordung des russischen Botschafters

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Der zukünftige US-Präsident Trump hat in einem Schreiben an Präsident Putin die Ermordung des russischen Botschafters, die nach seiner Meinung von radikal-islamistischen Terroristen begangen wurde, auf das Schärfste verurteilt:

„Der Mord an dem Botschafter ist ein Verstoß gegen alle Normen der zivilisierten Welt. Er muss von allen verurteilt werden“.

Er bekundete darüber hinaus der Familie des ermordeten Botschafters sein Mitgefühl.

Aus allen Ländern und Erdteilen kamen Beileidsbekundungen in Moskau an. Freund und Feind verurteilten einhellig diesen brutalen Akt und bekundeten ihr Mitgefühl.

Aus der Ukraine kam dagegen die seltsamste – um nicht zu sagen widerlichste – Reaktion: Der ukrainische Parlamentsabgeordnete Wladimir Parasjuk schrieb in seinem Facebook „Wenn ein Mann um den Preis seines Lebens, für eine Idee, für die Wahrheit bis zum Äußersten bereit ist, kann mit Sicherheit gesagt werden: Er ist ein Held!“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, „Ich enthalte mich da jeden Kommentars. Besessene gehören nicht zu meinem Kompetenzbereich“.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat seine „tiefe Erschütterung“ verkündet. Er twitterte „Die Ukrainer verurteilen auf das schärfste diese teuflische Gräueltat, die durch Nichts zu rechtfertigen ist.“
Er sprach nur über Berlin, die Ermordung des russischen Botschafters erwähnte er mit keinem Wort.

Der Pressesprecher Putins ist der Auffassung, dass jemand zwischen die Beziehungen Russland – Türkei einen Keil treiben und außerdem die möglich gewordene Verständigung im Syrienkonflikt hintertreiben wolle.

Der türkische Staatschef Erdogan: „Ich verurteile diesen hinterhältigen Mord an Russlands Botschafter Andrej Karlow. Wir stehen nun in engem Kontakt mit Russland, besonders in Fragen zu Syrien und der Beendigung des Blutvergießens in Aleppo. Dieser Terrorakt ist ein Überfall auf das türkische Volk, eine offene Provokation. … Die Solidarität im Kampf gegen den Terror muss nun nach dieser Tragödie noch stärker werden, die Sicherheitsmaßnahmen werden intensiviert“.

Premier Medwedew „Ich bin schockiert über dieses haarsträubende Verbrechen. Das Völkerrecht definiert die Tötung eines Botschafters als ein abscheuliches Verbrechen, das über die Grenzen zivilisierter Beziehungen hinausgeht, und Russland wird es nicht ohne Antwort lassen.“