Putin ordert Manövertruppen an der Grenze zur Ukraine zurück

Medien sprechen von Entspannungssignal vor Treffen zwischen russischem Präsidenten und Poroschenko

[Thomas Pany] Der Winter naht, die Verhandlungen über den heiklen Punkt der Energie-Versorgung stehen an. Der Waffenstillstand zwischen der Kiewer Regierung und ihren Gegnern im Osten des Landes ist brüchig, bzw. er wird nicht eingehalten, wie die Kämpfe um den Donezker Flughafen zeigen. Auch die anstehenden Wahlen sind von Spannungen geprägt. In dieses Klima schickt der russische Präsident Putin nun ein Entspannungssignal: Er ordnete den Abzug von 17.600 russischen Soldaten aus dem Grenzgebiet zur Ukraine an.

Bei Ria Nowosti wird die Meldung kurz und unaufgeregt präsentiert, wie eine Routine-Angelegenheit. Die Soldaten haben im Sommer mehrere Manöver im Gebiet Rostow abgehalten, die seien nun abgeschlossen, wie Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin berichtet habe. Putin habe daraufhin den Auftrag zum Abzug gegen.

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