Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

image_pdfimage_print

Bei einer Razzia finden irakische Sicherheitskräfte ein Dokument, das Pläne des IS offenlegt. So wollen die Terroristen anscheinend den Kreml bestechen, um an Nuklearwaffen zu kommen. Mit Blick auf den Iran haben die Dschihadisten aber noch weitaus bizarrere Pläne, berichtet n-tv.

Der neue NATO-Generalsekretär Stoltenberg sorgt für Irritationen, indem er erklärt, die Allianz könnte ihre Truppen stationieren, wo sie wolle, was gegen die Russland-NATO-Grundakte von 1997 verstößt, meldet RIA-Novosti.

DerFreitag berichtet: Biden:“Obama musste EU zu Sanktionen zwingen“. Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden sagte am Freitag, dass USA und Obama die EU regelrecht zwingen mussten Sanktionen zu verhängen. Eine Alternative wäre die Stationierung amerikanischer Truppen in der Ukraine gewesen.
RIA Novosti schreibt dazu: „Ja, die wollten das nicht“, sagte Biden am Freitag beim The John F. Kennedy Jr. Forum in der Harvard University. Dies lag aber an der Führungsrolle der USA und des US-Präsidenten, der darauf bestanden habe. „Europa musste wirtschaftlichen Schaden hinnehmen, um Russland zu zwingen, den Preis zu zahlen“, so Biden.

„Obama-Vize blamiert Merkel: USA haben EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen“. Ausführlich und mit Quellenangaben behandelt Deutsche Wirtschafts Nachrichten dasselbe Thema.

«Baden-Württemberg verzeichnet aktuell einen Rückgang der Ausfuhren nach Russland um rund 16 Prozent.» Der Maschinenbau verbuche sogar einen Rückgang des Exportvolumens von 22 Prozent, schreibt die Welt.

Der Spiegel berichtet zum selben Thema: „Stärkster Rückgang seit 2009: Deutscher Industrie brechen die Aufträge weg“. Laut Wirtschaftsministerium sind die Gründe: die „zögerliche Wirtschaftsentwicklung im Euroraum“ und die „Verunsicherung der Wirtschaft durch die geopolitischen Ereignisse“. Besonders schwach war die Nachfrage aus dem Ausland, sie fiel im August um 8,4 Prozent. Aus dem Inland kamen zwei Prozent weniger Bestellungen.