Nord Stream 2: Trittin argumentiert fast wie Gazprom-Tochter Wingas

Foto: Bündnis 90/Die Grünen via flickr CC BY 2.0Foto: Bündnis 90/Die Grünen via flickr CC BY 2.0
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[Von Klaus Dormann/Ostexperte.de] – „Nord Stream 2“, sorgt weiter für Diskussionen. Ein „Autorenpapier“ von Grünen-Abgeordneten kritisiert das Pipeline-Projekt, ihr Ex-Minister Trittin argumentiert hingegen fast wie der Chef der Gazprom-Tochter Wingas. Sogar bis in die USA reicht die Debatte über die geplante Erhöhung der Erdgaslieferungen aus Russland mittlerweile.

Nord Stream 2 bleibt umstritten und ist ein viel diskutiertes Thema. Einer Presseerklärung der Projektgesellschaft Nord Stream 2 am Montag vor Ostern, die erneut die Argumente für das umstrittene Erweiterungsprojekt der Ostsee-Gaspipeline aufzählte, folgte schon am nächsten Tag ein „Autorenpapier“ von Bundestagsabgeordneten der Partei Bündnis 90/Die Grünen, in der sie Kritik an der geplanten Erhöhung der Erdgaslieferungen aus Russland zusammenfassten.

Der grüne Ex-Umweltminister Trittin gehörte allerdings nicht zu den Unterzeichnern und äußerte sich dem Projekt gegenüber positiver. Seine Argumente gleichen dabei sogar denen von Gerhard König, dem Chef der Gazprom-Gashandelsgesellschaft Wingas.

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