Niemand würde für die EU sterben wollen

Der Chef des privaten US-Geheimdiensts Stratfor, George Friedman, sieht die EU in einer schwierigen Position: In einer militärischen Auseinandersetzung – etwa mit Russland – würde niemand für die EU sterben wollen. Denn die sozialen Verwüstungen durch die Finanz-Krise hätten auch den Zusammenhalt in Europa geschwächt.

Der Chef des privaten US-Geheimdiensts Stratfor, George Friedman, sagte bei einem Vortrag am Chicago Council, dass der Krieg im Osten der Ukraine eine Vorahnung für die Zukunft des europäischen Kontinents liefere. Der Ausbruch des Ukraine-Konflikts sei kein Zufall, sondern schwelte schon zuvor vor sich hin. In Europa lassen sich zahlreiche ähnliche Konflikte beobachten, die noch nicht zum Ausbruch gekommen seien.

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Nationalistische und andere neue Parteien sind im Aufwind. In Spanien, Rumänien und vielen weiteren EU-Staaten entstünden sezessionistische Bewegungen. Es drohen Bürgerkriege. Die „Mainstream-Parteien“ verlieren an Legitimation.

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