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04-07-2006 NGO
Ausländische nichtstaatliche Organisationen zeigen mehr Interesse für Russland
Die Leiterin von Rossarubeschzentr (Zentrum für internationale Kooperation in Wissenschaft und Kultur beim Außenministerium der Russischen Föderation), Eleonora Mitrofanowa, verweist auf größeres Interesse ausländischer gesellschaftlicher Organisationen für Russland und für die Dynamik der Wandlungen im Land.

Sie betonte auch eine stärkere Rolle der sogenannten bürgerlichen Diplomatie und das Streben westlicher nichtstaatlicher Organisationen nach Zusammenwirken mit Vertretern der russischen Öffentlichkeit.

Mitrofanowa führte auch aus, dass eine Reihe von Ländern im postsowjetischen Raum sowie der Europäischen Union und des Europarates dem Zusammenwirken mit Russland im humanitären Bereich einen komplexen Charakter verleihen will.

Allerdings gibt es heute, so die Leiterin von Rossarubeschzentr, im Informations- und Kulturbereich der Weltgemeinschaft immer noch die Tendenz der Doppelstandards, die in der Interpretation einzelner ausländischer Organisationen zumeist eine antirussische Ausrichtung hat.

Sie hob hervor, dass Rossarubeschzentr in letzter Zeit in verschiedenen Richtungen, unter anderem bei der Organisation ständiger Verhandlungen unter Beteiligung russischer und westlicher Politologen, Geschichtswissenschaftler und Kulturologen, die politische Entscheidungen beeinflussen, aktiv gearbeitet hat.

"Zugleich denke ich, dass wir in dieser Richtung ein breites Feld nicht realisierter Möglichkeiten für die Steigerung der Qualität und Effektivität der Arbeit haben", sagte Mitrofanowa.

Ihr zufolge können die Wege zur Lösung dieser Aufgabe über das Verfolgen der Anfragen aus dem Ausland, besonders von Jugendlichen und Studenten, führen. [ RIA Novosti ]