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31-01-2006 NGO
Spionage-Skandal: Föderationsrats-Chef will NGO-Vertreter zu offenem Gespräch einladen
Der Vorsitzende des Föderationsrates Russlands, Sergej Mironow, hat den Senatoren vorgeschlagen, Vertreter der nichtstaatlichen Organisationen (NGO) Russlands ins Oberhaus einzuladen, um die Situation um den sogenannten Spionage-Skandal zu erörtern.

Das sagte Mironow am Dienstag, nach Abschluss seines Treffens mit Mitarbeitern des Föderalen Sicherheitsdienstes, vor Journalisten.

"Ich habe meinen Kollegen vorgeschlagen, über die Einladung führender Mitglieder der nichtstaatlichen Organisationen Russlands in den Föderationsrat nachzudenken, um ein ehrliches und aufrichtiges Gespräch zu führen und zu fragen, was sie bewegt und wie sie das Geschehene einschätzen", so Mironow.

Der Oberhaus-Chef betonte, die Mitarbeiter der britischen Botschaft hätten die nichtstaatlichen Organisationen "in einem gewissen Maße in Misskredit gebracht". "Einfach gesagt: Diese Mitarbeiter, die nach allem zu urteilen für die britische Aufklärung gearbeitet haben, haben die rechtschaffenen nichtstaatlichen Organisationen Russlands in eine peinliche Lage versetzt."

Laut Mironow wurde den Mitgliedern des Föderationsrates bei ihrem Treffen mit FSB-Mitarbeitern am Dienstag sehr deutlich gemacht, dass "die Arbeit dieser Behörde nicht gegen die nichtstaatlichen Organisationen gerichtet ist".(RIA)