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27-01-2006 NGO
FSB bezeichnet britisches Spionage-Gerät als technisches Wunder
Bei dem als Stein getarnten Spionage-Gerät der britischen Diplomaten handelt es sich um eine einmalige Entwicklung der britischen Geheimdienste, sagte Sergej Ignattschenko, Sprecher des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, am Donnerstag.

Schon eine vorläufige Untersuchung habe bestätigt: In die Hände des FSB gelangte die neuste Entwicklung der britischen Geheimdienste, sagte Ignattschenko im Fernsehsender Rossija. "Es geht im Grunde um eine kosmische Technologie... Der Stein kann sich lange Zeit unter Wasser befinden", sagte Ignattschenko. Selbst wenn man ihn aus der neunten Etage werfen würde, bliebe der Stein funktionsfähig. "Laut unseren Experten kostet dieses Gerät mehrere Dutzend Millionen Pfund Sterling, so der FSB-Sprecher weiter. "Ein solches technisches Wunder kann nur unter Laborbedingungen hergestellt werden."

Ignattschenko zufolge hatten die britischen Diplomaten zwei solche Steine benutzt. Der FSB konnte nur einen beschlagnahmen.

Am vergangenen Sonntag hatte der FSB vier britischen Diplomaten in Moskau Spionage und die Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen (NGO) vorgeworfen. Die Spione seien unter dem Deckmantel von Diplomaten in Moskau tätig gewesen, bestätigte FSB-Sprecher Sergej Ignattschenko am Montag in einem Gespräch mit Journalisten.

Dem FSB zufolge nutzten die britischen Diplomaten einen hohlen Stein mit eingebautem Datenspeicher als Kommunikationsmittel. Ein russischer Kontaktmann habe von seinem Taschencomputer dem Stein drahtlos Daten übermittelt. (RIA)