Moskauer Wirtschaftsforum: Auf der Suche nach Wegen aus der Krise

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Ein neuer Kurs in der russischen Wirtschaft steht heute und morgen im Mittelpunkt des 3. internationalen Moskauer Wirtschaftsforums.

Zu der Veranstaltung in der Staatlichen Lomonossow-Universität werden Politiker, Ökonomen und Wirtschaftsvertreter aus allen Regionen Russlands sowie dem Ausland erwartet.

In den Plenarsitzungen geht es um die Herausforderungen bei der weiteren Entwicklung in der russischen Gesellschaft, aber auch um das Verhältnis zu den Ländern des Westens und des Ostens. Eine besondere Rolle spielen die Perspektiven für die von Russland dominierte Euroasiatische Wirtschaftsunion (EEU).

In Teilkonferenzen am Nachmittag stehen unter anderem der gegenwärtige Platz Russlands in der Welt, eine neue Finanzpolitik unter den Bedingungen von Systemkrise und Sanktionen, die Re-Industrialisierung in der russischen Wirtschaft, aber auch Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität auf der Tagesordnung.

Bei den zahlreichen Rundtischgesprächen werden unter anderem solche Themen diskutiert, wie die Privatisierung der Super-Aktiva und die Nationalisierung der Schulden als eine Ursache der Krise, Möglichkeiten zum Gegensteuern der „Intelligenzflucht“ aus dem Land, die Informationspolitik im Interesse der Wirtschaft, die aktuellen Anforderungen an den Sozialstaat oder Russlands Haltung zu einer „Globalisierung im Zeichen des Dollars“. Ein spezieller Gesprächskreis befasst sich mit den Bedingungen zur Geschäftstätigkeit in Russland aus der Sicht deutscher Unternehmen, wo Vertreter in Russland aktiver deutscher Firmen ihre Erfahrungen mit der Steuerpolitik in Russland, bürokratischen Barrieren, Projektfinanzierungen oder der Zusammenarbeit mit den Behörden diskutieren.

russland.RU wird ausführlich über das Moskauer Wirtschaftsforum berichten.