Millionen Bürger ermitteln gegen General­bundes­anwalt wegen Verdachts auf Hirnrissigkeit

Foto: Bundesgeneralanwaltschaft Karlsruhe/CC BY-SA 3.0 via wikipediaFoto: Bundesgeneralanwaltschaft Karlsruhe/CC BY-SA 3.0 via wikipedia
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Eine Satire auf eine Satire, die gar keine ist.

Berlin (dpo) – Das hat es schon seit mehr als drei Jahrzehnten in Deutschland nicht mehr gegeben: Millionen Bundesbürger ermitteln seit gestern Abend gegen Generalbundesanwalt Harald Range wegen des dringenden Verdachts auf Hirnrissigkeit. Demnach deute vieles darauf hin, dass Range bei seinen Ermittlungen gegen die Betreiber des Blogs netzpolitik.org wegen Landesverrats weder seinen Verstand noch seine Unabhängigkeit als Jurist in ausreichendem Maße benutzt hat.

„Ja, es stimmt“, erklärt etwa Bundesbürger Marco R. aus Lüdenscheid. „Ich ermittle derzeit auf zahlreichen Internetseiten, um herauszufinden, ob der Generalbundesanwalt jetzt völlig bescheuert geworden ist. Leider sieht alles danach aus.“ Schon als Range im Fall der millionenfachen Grundrechtsverletzungen der NSA untätig blieb, hatte R. einen Anfangsverdacht auf Inkompetenz gegen den Juristen gehegt. „Der Verdacht wurde erhärtet, als Range die Ermittlungen wegen Merkels abgehörtem Handy aus Mangel an Beweisen eingestellt hat. Doch nach seiner Aktion gegen netzpolitik.org bin ich mir sicher.“

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