MH17: Buk-Splitter sollen in Leichen gefunden worden sein

Foto: Yuriy Lapitskiy CC BY-SA 2.0 via flickrFoto: Yuriy Lapitskiy CC BY-SA 2.0 via flickr
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[Von Florian Rötzer] – Während ein ukrainischer Ex-Geheimdienstoffizier und Ex-Mitglied des Internationalen Untersuchungsteams (JIT) Russlands Schuld für erwiesen hält, sucht das Team weiter dringend nach Zeugen.

Am 13.Oktober soll der abschließende Untersuchungsbericht des Dutch Safety Board über den Absturz von MH17 vorgelegt werden. Im August war bekannt geworden, dass Teile gefunden worden seien, die von einem BUK-Raketensystem stammen könnten (MH17: Möglicherweise Teile einer BUK-Rakete gefunden). Auch selbst wenn der Abschlussbericht nachweisen kann, dass eine Buk-Rakete die Passagiermaschine abgeschossen hat, bliebe noch offen, wer für den Abschuss verantwortlich ist. Im Zwischenbericht war von vielen „Hochenergie-Objekten“ die Rede.

Für die Suche nach den möglichen Tätern ist das Gemeinsame Untersuchungsteam (JIT) verantwortlich. Gegenwärtig seien dort 10 Staatsanwälte und 100 Experten tätig. Angeblich sind nach Vasyl Vovk, einem ehemaligen Mitarbeiter des Gemeinsamen Untersuchungsteams aus der Ukraine, der auch als Offizier beim Geheimdienst SBU tätig war, Splitter einer BUK-Rakete in Leichenteilen der Opfer gefunden.

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