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03-09-2004 Metroanschlag 31.8.2004
Es wächst die Zahl der freiwilligen Blutspender für die Opfer des Terroranschlags an der Metrostation Rischskaja
Die Zahl der Menschen, die für die Opfer des Bombenanschlags an der Metrostation Rischskaja freiwillig Blut spenden wollen, wuchs um das Dutzendfache, teilte der amtierende Chefarzt des Moskauer Blutspendezentrums, Nikolai Afonin, mit.

"Die Leute reagierten lebhaft auf den Aufruf, Blut zu spenden. So schrieben sich zum Beispiel gestern in unseren Stationen 110 Blutspender mehr als üblich ein", berichtete Afonin.

"Heute Morgen um 10.00 Uhr waren es schon 50 Personen, die mit der festen Absicht zu uns kamen, für die Opfer Blut zu spenden", fügte er hinzu.

Es war zuvor gemeldet worden, dass am Tag nach dem Terroranschlag etwa 40 Leute freiwillig zum Blutspenden kamen. Die ersten waren in der Hauptsache junge Leute.

"Eine junge Frau kam schon zum zweiten Mal zu uns zum Blutspenden; das erste Mal kam sie sofort nach dem Terroranschlag beim Rockfestival auf dem Flugplatz Tuschino (im Juni 2003)", erzählte eine Mitarbeiterin der Blutspendeanstalt.

Die Detonation an der Metrostation Rischskaja erfolgte am 31. August. Es kamen dabei 9 Menschen ums Leben und mehr als 50 wurden verletzt. Noch immer werden 35 Verletzte in den Krankenhäusern behandelt. Ein Verletzter befindet sich in einem extrem kritischen Zustand und sieben weitere in einem kritischen. Mittlere Verletzungen haben 11 Patienten, während der Zustand von weiteren 11 als befriedigend geschildert wird.(RIA)