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02-09-2004 Metroanschlag 31.8.2004
Moskauer U-Bahnattentäterin mit Absturzfliegerin verwandt
Die mutmaßliche Selbstmordattentäterin des Anschlags auf eine Moskauer U-Bahnstation soll einem Pressebericht zufolge die Schwester einer der beiden Tschetscheninnen sein, die vermutlich vergangene Woche zwei russische Flugzeuge zum Absturz brachten.

Die Tageszeitung "Iswestia" berichtete am Donnerstag, eine zerfetzte Leiche am Unglücksort sei als Rosa Nagajewa identifiert worden. Die Frau sei die Schwester von Amanta Nagajewa, die gemeinsam mit Sazita Dschebirchanowa für den Doppelabsturz vor einer Woche verantwortlich sein soll. Ein Sprecher des Geheimdienstes FSB sagte der Nachrichtenagentur AFP indes, die Identifikation sei noch nicht abgeschlossen.

Wie "Iswestia" unter Berufung auf die Grenzpolizei berichtete, waren die drei mutmaßlichen Attentäterinnen mit einer weiteren Frau, Mariam Tabourowa, von Tschetschenien über Dagestan und Aserbaidschan nach Moskau gereist. Diese vierte Frau bereite möglicherweise einen weiteren Anschlag vor. Unter Berufung auf den FSB schrieb das Blatt, acht weitere Frauen seien einer "Kamikaze-Gruppe" beigetreten und warteten darauf, in ein Lager für tschetschenische Kämpfer in der Türkei zu reisen.