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01-09-2004 Metroanschlag 31.8.2004
Die Sprengkraft der Bombe, die an der Metrostation Rischskaja detonierte, betrug etwa 2 kg TNT
Nach vorläufigen Schätzungen belief sich die Sprengkraft der Bombe, die an der Metrostation Rischskaja (Moskau) detonierte, etwa 2kg TNT, erfuhr RIA Nowosti im Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des Inlandsgeheimdienstes FSB.

"Nach vorläufigen Angaben detonierte ein selbstgebauter hüllenloser Sprengsatz, dessen Sprengkraft etwa 2 kg TNT betrug und der durch Metallgegenstände, mit der die Bombe bestückt war, Verletzungen noch verstärkt", so die Pressestelle.

Der Sprengsatz detonierte am 31. August gegen 20.00 Uhr Moskauer Zeit am Eingang zur Metrostation Rischskaja. Nach Angaben des FSB kamen bei der Explosion 10 Menschen ums Leben und 51 wurden verletzt. 14 Verletzte befinden sich in einem schweren Zustand. Die Opfer des Anschlags werden gegenwärtig identifiziert.

Am Tatort ist eine Untersuchungskommission, bestehend aus Mitarbeitern des FSB, der Staatsanwaltschaft und des Innenministeriums, tätig. Ihr gehören auch die Sprengstoffexperten des FSB an.

Die Moskauer Staatsanwaltschaft leitete nach der Detonation ein Strafverfahren auf der Grundlage des Artikels 205 (Terrorismus) und des Artikels 105 (Mord) ein, heißt es in der Pressemitteilung des FSB.

Im Zusammenhang mit den Vorfällen wurden an stark bevölkerten Plätzen, im Transportwesen und an lebenswichtigen Einrichtungen verstärkte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. (RIA)