Mascha, Dascha, Sascha, Mischa: Die russischen Vornamen und ihre verwirrenden Kurzformen

Wenn Iwan zu Wanja wird – was Sie über russische Vornamen wissen sollten

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[Wieland Helbing/Ostexperte.de] Wer Russisch in der Schule lernt, russische Freunde hat, oder in Russland Geschäfte macht, ist sicherlich schon einmal mit dem Phänomen der russischen Vornamen und ihren Kurzformen in Berührung gekommen. Jemand, der eigentlich Iwan heißt, wird plötzlich von allen Wanja genannt. Für Ausländer ist das verwirrend. Hier erfahren Sie, was es mit diesen Kurzformen auf sich hat, die im russischen Alltag überall zu hören sind. Weiter unten haben wir für Sie zudem die Namen mit zugehöriger Kurzform aufgelistet, damit Sie sie nachschlagen können.

Was haben Mascha, Dascha, Sascha und Mischa mit Maria, Daria, Alexander und Michail gemeinsam?

Sehr viel sogar. Erstere sind nämlich die Kurzformen letzterer Vornamen.

Fast alle russischen Vornamen, egal ob männlich oder weiblich, besitzen neben ihrer Langform, die im Pass eingetragen ist, eine oder sogar mehrere kurze, inoffizielle Varianten. Die Kurzformen der Vornamen im Russischen haben in ihrer Bildung und Verwendung eine viel größere Bedeutung als im Deutschen und sind um einiges kreativer und vielfältiger in die russische Sprache eingebunden. Sie vermögen es, feinere Beziehungsnuancen auszudrücken, als es mit den deutschen Vornamen möglich ist.

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