Luxus-Industrie fürchtet um den russischen Markt wegen Sanktionen

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Die europäische Luxusbranche erwartet negative Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland.

Konnten sich die zu einem wesentlichen Teil auch aus Deutschland stammenden Produkte im Vorjahr noch gut halten, beobachtet die Branche nun Auftragsrückgänge, deren Folgen sich schon bald im Verlust von Arbeitsplätzen niederschlagen könnte.

Im März des vergangenen Jahres verhängte die EU Sanktionen gegenüber Russland. Kontosperrungen, Reiseverbote und auch Exportbeschränkungen waren die Folge. Russland wiederum erhob Einfuhrbeschränkungen. Das und die Rubelabwertung sowie die Verteuerung der Kredite für russische Kreditnehmer haben die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Europa und Russland auf die Probe gestellt. Nun zeigt sich: Die Sanktionen schaden einem wichtigen europäischen Industrie-Zweig – der Luxusindustrie.

In der Luxusbranche spürt man die Folgen der Sanktionen deutlich. Aber je nach Segment führt dies momentan mal zu einem vorläufigen besseren Absatz am russischen Markt und mal zu einem deutlichen Rückgang des Umsatzes. Der schnelle Wertverfall des Rubels führt einerseits zu schnellen, großen Investitionen zur Sicherung des Vermögens. Andererseits können die Rubelschwäche und die Kreditbeschränkungen nach einer gewissen Zeit wieder zu einem Rückgang bei dem Absatz von Luxusgütern führen.

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