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05-08-2004 Komi
Regierungskommission begann mit Untersuchung der Ursachen der Havarie in der Grube „Sewernaja"
Eine Regierungskommission mit dem stellvertretenden Leiter des Föderalen Dienstes für technologische Aufsicht Wladimir Artemjew an der Spitze hat mit der Untersuchung der Ursachen der Havarie in der Grube „Sewernaja" in Workuta (Republik Komi, Nordwestlicher föderaler Bezirk) begonnen.

Das teilte man der RIA Nowosti im Pressedienst der Regierung der Republik mit.

An der Organisation der Rettungsarbeiten beteiligt sich auch der stellvertretende Leiter der Föderalen Agentur für Energiewirtschaft Wladimir Stschadow.

Nach einer Information des Komitees für Zivilverteidigung und Notstandssituationen der Repubik Komi bargen die Retter unter dem Bruch die Leiche des Bergarbeiters Stanislaw Schuschkow.

Am vergangenen Mittwoch befreiten die Retter um 23.00 Uhr drei lebendige Bergarbeiter unter dem Bruch.

„Das Schicksal der vier vor Ort gebliebenen Bergarbeiter ist nach wie vor unbekannt", sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Am Dienstag erfolgte in der Grube „Sewernaja" im Ergebnis eines Bergschlages der Einsturz an einem Horizont von 565 Metern. Im Moment des Einsturzes befanden sich 154 Personen in der Grube. Gleich nach der Havarie wurden 146 Bergarbetier aus der Grube hinausgeführt.

An den Rettungsarbetien beteiligen sich 75 Personen. Die Brüche und Einstürze in der Grube sind nach Schätzungen von Spezialisten recht groß. Die Rettungsarbeiten können ziemlich lang andauern. (RIA)